Ursache: Prostatakrebs

Grundsätzlich besteht kein präziser Konsens darüber, worin genau die Ursache für Prostatakrebs liegt. Doch es existiert zweifelsohne eine Vielzahl von Faktoren, die sich auf das individuelle Risiko eines Einzelnen auswirken können. Zunächst ist zu konstatieren, dass die Wahrscheinlichkeit der Erkrankung mit zunehmendem Lebensalter deutlich ansteigt. Überdies scheint eine gewisse genetische Verfassung nicht unerheblich zu sein. Männer, deren Bruder oder Vater bereits an einem Karzinom der Vorsteherdrüse erkrankt ist, verfügen laut empirischen Daten über ein signifikant erhöhtes Risiko, selbst Prostatakrebs zu erleiden. Doch jeder Mann kann auch durch einen adäquaten Lebensstil und eine ausgewogene Ernährungsweise zur Gesundheit seiner Prostata beitragen. Wissenschaftler vermuten, dass weltweit beobachtbare Unterschiede bezüglich der Verbreitung von Prostatakrebs auf eben diese Gründe zurückzuführen sind. So ist die Zahl der Erkrankten in Ländern wie Japan wesentlich geringer als etwa in Deutschland oder den USA, was auf einen Beleg für die Auswirkung der spezifischen Lebensführung hinweist. Allgemein gilt der Verzehr von Rohkost und Gemüse als förderlich für das Wohl der Prostata. Ferner wirkt sich ein angemessener Haushalt an Selen, Vitamin D sowie Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Organismus des Mannes positiv aus. Eher schädlich scheint hingegen der übermäßige Konsum von rotem Fleisch, tierischen Fetten und Milchprodukten zu sein. Allgemein sollte eine Übergewicht hervorrufende Kost vermieden werden.

 
 
 

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