Prognose: Prostatitis
Auch in puncto Prognose muss zunächst eine grundlegende Differenzierung vorgenommen werden. Bei Vorliegen einer akuten Prostatitis stellt sich die Situation insofern positiv dar, als die Heilungsaussichten bei strikter Befolgung der therapeutischen Maßnahmen sehr gut sind. Wenn der Patient den Anweisungen seines Arztes Folge leistet, sollten sich schon bald eine dauerhafte Beruhigung der Situation und ein Abklingen der Symptome einstellen. Somit wird es möglich, den Übergang in eine mögliche chronische Form der Krankheit zu verhindern.
Anders stellt sich die Konstellation im grundliegenden Fall einer chronischen Prostatitis dar. Sie kann den Patienten auch nach der ersten Therapie noch vor Probleme stellen. Die langfristige Behandlung gestaltet sich schwierig. Laut empirischen Daten gilt: Rund 60 Prozent der Betroffenen werden innerhalb von sechs Monaten beschwerdefrei. 20 Prozent hingegen leiden dauerhaft unter der chronischen Prostatitis. Weitere 20 Prozent klagen in intervallartigen Abständen über eine Rückkehr des Krankheitsbildes.
